Auch wenn man gemeinhin und nicht ganz zu unrecht den Eindruck haben könnte, die Redaktion von KÄSE TV habe ihre Aktivitäten weitgehend eingestellt, müssen wir ganz klar sagen: Irrtum! Es wird nur nicht ständig mit Käseposaunen getönt, dass es einem die Ohren verschmiert, wie es die in der ersten Staffel der KÄSE-TV-Serie porträtierten und ausgezeichneten Printmedien, nicht wenige davon Käseblätter und eines das Oberkäseblatt 2011, ohn’ Unterlass tun. Daher sind wir von KÄSE TV der Meinung: Es ist genug Käse in der Welt, wir müssen unseren nicht ständig auch noch ablassen.
Dennoch gibt es Ereignisse, die uns den Kachkéis in den Adern aufsteigen lässt, über die wir einfach zu berichten müssen glauben; so hier & jetzt über die Meldung, dass es im Medienmonopol-geplagten Saarland ein neues Magazin gibt, das an Käse und Überflüssigkeit kaum zu überbieten ist. Es heißt…

'entre nous' - Ein sehr käsiges Magazin aus dem Saarland
…und ist nach objektiver Meinung der Redaktion derart überflüssig, dass wir unser subjektives Käse-Urteil der Welt mitteilen müssen. Das Print-Produkt wird von einer Druck- und Vertriebsgesellschaft mbH im Westen des Saarlandes produziert, die sich wiederum als “innovativ und mit exzellenten Netzwerken ausgestattet” anpreist. Letzteres scheint tatsächlich der Fall zu sein und spiegelt sich in dem Hochglanzmagazin mit genau gegenteilig anmutendem, extrem dürftigem Inhalt wider. Dabei richtet sich das als “unser Wirtschaftsmagazin” unterbetitelte Magazin laut Editorial einer dort auch noch toll abgelichteten Chefredakteurin an “Entscheider der Region”. Und einige von diesen wirklich traurigen Gestalten werden im Inneren dann auch gleich porträtiert… Wenn diese “Entscheider” mit derart käsigem Inhalt gefüttert werden und dies auch noch mit sich machen lassen, wundert uns gar nichts mehr!
Noch scheint das Vollkäse-Magazin nicht über eine Nummer 1 hinaus gekommen zu sein (Stand: November 2011). Genau das wünschen wir ihm auch: bloß nicht noch eine Ausgabe mit oberpeinlichen Texten über ebensolche Personen und aufgefüllt mit Werbung für meist total überflüssige Produkte. Das braucht wirklich niemand: Ein Magazin, das schon während des Produktionsprozesses Altpapier ist!